Übrigens, Gast 921470 ist vielleicht doch kein so schöner Name...
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Cafe-Restaurant am Fuße der Greifenberg-Hochhäuser. Das Orgel-Cafe erhielt seinen Namen nach einer dekorativen Drehorgel, die dem Besitzer gehört und die an zentraler Stelle die Räumlichkeiten schmückt. Auf Anfrage lässt er sie gern auch mal erklingen.
Normalerweise erklingt dort allerdings Sechziger-Jahre-Schlagermusik.
Das Orgel-Cafe ist hell und gemütlich ausgestattet, die Dekoration mit Weinflaschen, Ranken und allerhand größerem und kleinerem Nippes erinnert jedoch mehr an eine Weinstube. Der Betrieb wird von den Besitzern eher familiär geführt, und wer als Gast dorthin kommt, wird besser umsorgt, als man es von so manchem etabliertem Cafehaus gewohnt ist. Heute setzte ich mich davor an einen sonnigen Platz, und sofort wurden mir Kissen gebracht (ja, auch eins für den Rücken), der regennasse Tisch wurde noch einmal extra abgewischt und der Chef kam und sprach ein paar freundliche Worte.
Die üblichen französisch/italienisch/deutschen Kaffeespezialitäten sind natürlich jederzeit im Angebot. Für die Karte gilt allerdings: es gibt, was es gibt. Für den Kuchen heißt das: es gibt genau EINE Sorte. Ich habe jedoch noch nie erlebt, daß der mir nicht geschmeckt hätte. Man kann also kaum mit der Erwartung hingehen, heute mal ein Stück ... zu nehmen. Es gibt was es gibt. Unnachahmlich sind übrigens die altmodischen, länglichen Kuchenteller, auf denen ebendieser serviert wird. Ich habe ein solches Geschirr sonst noch nirgendwo anders gesehen.
Insgesamt ist das Orgel-Cafe ein durchaus sympathischer, wenn auch ein wenig skurriler und verträumter Ort.
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