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  Taxifahren in Hamburg Th.22
 1    Aggi     29.09.04 um 18:53:43#48


Aggi
HAMBURG Rund 3400 Taxis gibt es in Hamburg - offenbar viel zu viele! Denn die meiste Zeit verbringen die Fahrer damit, auf Kunden zu warten. Fatale Folge: Den Taxlern steht das Wasser bis zum Hals. Gestern demonstrierten rund 250 Droschkenkutscher in der City, machten ihrem Ärger vor der Stadtentwicklungsbehörde von Senator Michael Freytag (CDU) lautstark Luft.

Thorsten Bardau ist einer von ihnen. "Ich arbeite für vier Euro die Stunde - und davon gehen noch Sozialabgaben ab", klagt der 37-Jährige. Im Monat kommt der gelernte Einzelhandelskaufmann, der seit fünf Jahren Taxi fährt, gerade mal auf 900 Euro netto. "Davon muss ich allein 600 Euro Miete zahlen", rechnet Bardau vor, "das reicht doch hinten und vorne nicht. Würde meine Frau nicht auch arbeiten, könnten wir nicht überleben." Urlaub hat das Ehepaar ("Kinder können wir uns finanziell nicht leisten" zuletzt vor drei Jahren gemacht. "Den hab ich mir mühsam vom Trinkgeld abgespart", verrät Bardau. "Denn Urlaubsgeld krieg ich nicht, das kann sich mein Chef nicht leisten."

Meist ist der Taxifahrer nachts unterwegs, zwölf Stunden lang, sechs Tage die Woche. Das schlaucht. "Mein Privatleben läuft auf Sparflamme", sagt Bardau. Die langen Wartezeiten hinterm Steuer machen ihn fix und fertig. "Erst letzte Woche habe ich geschlagene zwei Stunden vor dem Hotel Vier Jahreszeiten gestanden - und dann musste ich auch noch eine Kurztour für drei Euro fahren", stöhnt der 37-Jährige. "Da beißt man innerlich ins Lenkrad." Trotz allem Ärger: Ans Aufhören hat Bardau noch nicht gedacht. "Ich liebe meinen Job. Manche Fahrgäste schaffen es, auf einer Fünf-Kilometer-Tour ihre ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Das finde ich spannend."

"Mitte der 90er Jahre konnte man in Hamburg noch vom Taxifahren leben. Heute verdienen die Chauffeure effektiv ein Drittel weniger", sagt Martin Berndt, Vorstand des Hamburger Taxenverbands (HTV). "Für Taxi-Unternehmer ist die Lage noch schlimmer, weil die Betriebskosten für die Wagen stärker als die Lebenshaltungskosten gestiegen sind", so Berndt. So hätten sich allein die Kosten für die Versicherung der Taxen in zehn Jahren verdoppelt. "Wir buttern schon seit langem zu", sagt Taxi-Unternehmer Alexander Lux. "Ich musste zuletzt 10000 Euro von meinem Privatkonto nehmen und ins Geschäft stecken", sagt der Chef vom "Verband der Taxi-Mehrwagenunternehmer". Kein Wunder also, dass in der Branche die Schwarzarbeit blüht.

Wer ist schuld an der ganzen Misere? Für HTV-Chef Berndt ist klar: Die Aufsichtsbehörde von Senator Freytag schlampt bei der Vergabe von Taxi-Konzessionen. "In Hamburg wird seit 20 Jahren nicht mehr geprüft, ob der Markt überhaupt noch zusätzliche Taxen verträgt", wettert Berndt.

Das bringt auch Taxifahrer Bardau gehörig auf die Palme. "Besonders frech finde ich außerdem, dass der HVV die nächtliche Ausweitung seiner Betriebszeiten bei Bussen und Bahnen subventioniert bekommt, während wir in die Röhre schauen." Das schaffe zusätzliche Konkurrenz für die Taxler, kritisiert HTV-Mann Berndt. "Dieselbe Aufsichtsbehörde ist zuständig, aber es wird mit zweierlei Maß gemessen."

Protest mitten im Berufsverkehr: Ein Taxi-Korso rollt am Morgen über die Ost-West-Straße in die City (links). Insgesamt beteiligten sich rund 250 Fahrer an der Demo.

Aus der MOPO, 28.09.2004
 2    Aggi     29.09.04 um 19:02:34#49


Aggi
Denn die meiste Zeit verbringen die Fahrer damit, auf Kunden zu warten.

Ja, aber warum denn?

Ich als potentieller Kunde kann dazu nur sagen: weil die Benutzung eines Taxis jetzt schon viel zu teuer ist.
Das Taxi ist längst schon kein Verkehrsmittel mehr wie jedes andere. Eine Taxe zu besteigen, überlegt man sich doch schon dreimal. Eigentlich wird das doch nur erwogen, wenn kein Auto zur Verfügung steht oder die Fahrtüchtigkeit nach einer Feier eingeschränkt ist, und die öffentlichen Verkehrsmittel zu selten oder gar nicht dorthin fahren wo ich hinmöchte. Zum Beispiel nachts.
Insofern kann sich die Taxenbranche noch glücklich schätzen, dass nachts die U-Bahn nicht fährt und das Nachtbusnetz eher - ähem - weitmaschig ausgelegt ist.

Aber das würde sich möglicherweise eher ändern, wen die Taxenpreise sinken anstatt steigen würden - wer weiß?
 3    Kaffeebohne     17.10.04 um 22:47:54#117


Kaffeebohne
Solange Taxifahrer einem dumm angucken, wenn man vielleicht nur mal 3 oder 4 km gefahren werden will, ein Gesicht ziehen als ob es 7 Tagen geregnet hätte, versuchen mit einem Stadtrundfahrten zu machen, nur um die abzurechnende Kilometerleistung nach oben zu treiben, so lange wird sich in unserer Dienstleistungswüste nichts ändern. Wenn der Kunde zum Bittsteller werden muss, wird ein Dienstleistungsangebot - für das er ja schließlich bezahlt -läuft was nicht rund.Und dann die Pfege der Fahrzeuge. Ich erwarte ja kein high clean, aber wenn der Dreck und der Gestank in den Fahrzeugen einem rückwärts wieder zur Tür hinausbefördert hat das auch verdammt viel mit Kundenservice zu tun.

In Berlin wollte mich ein Taxifahrer einfach nicht befördern, nur weil ich vom Hotel (mit Gepäck) zum Flughafen wollte. Die 2.5 km waren aber so schwieig zu laufen und auch mit öffentlichen Verkehrsmittel nicht erreichbar so dass man ja gar keine Alternative hatte. Irgendwann hat er dann aufgegeben und ist mit Wut im Bauch losgefahren, dass ich im Wagen ganz heftig hin und her pendelte. Unfassbar aber war.

 4    Rene          05.09.05 um 15:09:32#872


Rene
Man merkt richtig, das ihr nicht wisst worüber ihr schreibt. Sorry.
Ich bin Taxifahrer in Dortmund, mit Herz und Seele. Meine Fahrgäste sind mir treu und warten auch mal etwas länger um mit mir fahren zu können.

Bei uns steht man am Hauptbahnhof mit knapp 100 Fahrzeugen in der Warteschlange, im Schnitt steht man 90 Minuten. Wenn man aber mal 3 Stunden gestanden hat, macht einen eine 3 Eurofahrt nicht wirklich glücklich. 1 Euro pro Stunde und davon noch Steuern, Versicherungen, Diesel, vielleicht sogar Löhne. Viele Unternehmer plagt die Angst ums Überleben.

Zu Teuer? Quatsch. Der Kilometer kostet schon alleine 8 cent für Diesel, dazu der Verschleiß und Versicherung. Rechnet man dann noch Versicherung, Steuern, Wartung und Reparaturen hinzu, so wird man staunen was da zusammen kommt. Bei uns hat es über fast 7 Jahre keine Preiserhöhung gegeben und doch stöhnen die Kunden. Geiz ist geil, so lautet das Motto. In der Kneipe für 50 Euro saufen, aber keine 5 Euro für ne Taxe.

Wir sitzen als Unternehmer an einem Stammtisch zusammen, eine Lösung für das Preisproblem gibt es nicht.
Günstiger fahren ist nicht möglich, nur billiger. Auf Kosten der Kunden, das wollen wir aber nicht.
Die Regierung muss dafür sorgen, dass die Kaufkraft wieder steigt, sonst ist es bald aus mit der Taxibranche.
 5    besserwisser          11.01.06 um 18:57:20#888


besserwisser
wenn es mit der taxibranche aus sein sollte, dann nur weil in der heutigen zeit keine sau ein taxi mehr bracuht.
 6    Bibo     25.09.06 um 01:45:04#1118


Bibo
Es gibt zu viele schlechte Taxifahrer. Jedenfalls hier in Hamburg. Beispiel (Schwank aus meinem Leben): Ich will vom Bahnhof Dammtor nach Schnelsen. Dazu muss man eigentlich nur immer geradeaus fahren, nämlich am Grindel hoch, Hoheluftchaussee undsoweiter. Das sage ich dem Typen auch noch. Was macht der? fährt irgendwie hintenrum, erzählt mir zwischendurch von seiner Lebenskrise und als er schon an der Osterstraße (also falschrum aber schon halb da) ist biegt er plötzlich Richtung Grindel/Hoheluft ab und behauptet das hätte ich ja so gewünscht. Und das spät des nachts. S-Bahn/AKN wäre da selbst bei 40 Minuten Taktung schneller gewesen.
Ein anderer wiederum fuhr mich auf einem Riesenumweg zum Flughafen und setzte mich dann noch am falschen Terminal ab. Wahrscheinlich mit Absicht um mehr zu verdienen,
Inzwischen sage ich gar nicht mehr wo ich hin will, sondern diktiere wie in der Fahrschule: An der nächsten Kreuzung links abbiegen!
 7    teetrinker     30.09.06 um 09:42:37#1127


teetrinker
Taxifahren ist, so glaube ich in keiner großen Stadt ein Vergnügen. Hier in Hamburg eh nicht. Oft alte und ungepflegte Autos, Taxifahrer, die schon beim Reinkommen in irgendwelche Lokale sofort als Taxifahrer erkennbar sind, damit meine ich ungepflegt, verschlissene Klamotten und der Gesichtsausdruck: Lass mich einfach zu Frieden. Wenn dann nur eine kurze Tour herauskommt, nimmt die Unfreundlichkeit noch mal zu. Nervend auch das beliebte Spielchen einfach ein paar Umwege zu fahren, ohne das es bemerkt wird, oder frech zu sagen, das ihm die Tour zu kurz ist und die Weiterfahrt versagen. Klassisch die Frage: Wie fahren wir denn - kommt darauf ein Weis ich nicht, ist es ein Zeichen für den Fahrer, durch kleine Schlenker noch den Fahrpreis in die Höhe zu treiben. Besser man geht zu Fuß, zumindest wenn die Fahrt nicht weiter als 3 km wäre oder man macht sich die Mühe, die Rückfahr mit den Öffentlichen zu planen, was ja zumindest am Wochenende möglich ist.
 8    Aggi     04.10.06 um 20:51:42#1132


Aggi
Also ob das Auto alt und ungepflegt ist oder der Taxifahrer aussieht wie ein Taxifahrer, ist mir herzlich egal. Ich will ja nicht bei ihm in seinem Auto wohnen.

Aber was mich ärgert ist, wenn er die Stadt nicht kennt!
Leider gibt es ja für die Fahrer auch kein Navi - aus irgendwelchen Wettbewerbsgründen, hat mir mal einer erklärt, die genauen Zusammenhänge hab ich vergessen...

Dabei würde das auch das andere Ärgernis verhindern: die (für den Fahrgast) unfreiwilligen Umwege und Spazierfahrten.
Oder könnte das vielleicht irgendwie miteinander zusammenhängen?
Nein. Das wäre eine Unterstellung.
 9    Martin          12.06.07 um 00:03:50#1217


Martin
[cit=Rene schrieb am 05.09.05 um 15:09:32:]Man merkt richtig, das ihr nicht wisst worüber ihr schreibt. Sorry.
Ich bin Taxifahrer in Dortmund, mit Herz und Seele. Meine Fahrgäste sind mir treu und warten auch mal etwas länger um mit mir fahren zu können.

Bei uns steht man am Hauptbahnhof mit knapp 100 Fahrzeugen in der Warteschlange, im Schnitt steht man 90 Minuten.....

Halle Rene!
Ich hab mal den Rest Deines Beitrages weggelassen, weil das wichtige für meinen Beitrag jetzt schon von Dir geschrieben wurde.
Das Taxi ist zu teuer und zwar nicht wegen dem Diesel, der Versicherung, den Reparaturen oder sonst was, sondern nur, weil Du in 1,5 Stunden vielleicht gerade mal 15 min arbeitest oder besser, arbeiten kannst.

Dein Problem (und das Deiner 100 Kollegen vor diesem Hotel) ist, das Du am Hotel 90 min rumhockst und nichts tust weil es zu viele "Kollegen" von Dir gibt. Rechne mal so rum: Wären da nur 50 Kollegen, würdest du noch 45min warten müssen für die nächste fahrt. Wären da nur 25 Kollegen, würdest Du nur noch 22,5 min warten und wären da nur 10 Taxis auf dem Wartestreifen, dann hättest Du alle 9 Minuten einen Gast bei Dir drin sitzen und die Kasse würde klingeln und Dein Fahrpreis ging in den Keller.

Also ist das Taxi zu teuer weil es nicht ordentlich ausgelastet wird.

Mir ist ein Rätsel, wie das bei Euch Taxileuten funktioniert. Kein Unternehmer der Welt würde zum Beispiel seinen Fahrer 9 Stunden warten lassen damit er eine Stunde lange irgendwas transportieren kann.

Solange sich das bei Euch nicht ändert, wird sich auch in dem Verhältnis zwischen Taxikunden und Euch nichts verbessern weil der Preis für eine Fahrt durch die zu geringe Auslastung von Dir und Deinem Wagen viel zu hoch ist.

Einen letzten Satz noch zum "billigen" Pizzaservice: der kann das machen, weil er 3-4 "Gäste" (Pizzas) auf einer Fahrt hat und weil bei seiner Rückkehr entweder 5 neue Gäste (Pizzas) warten oder er in der Küche den Teig ausrollt - er ist eben ausgelastet.

Und dann noch eine Utopie: würden alle 100 auf dem Wartestreifen am Hotel ein Schild auf dem Dach haben auf dem steht "Heute fahren wir für 50 Cent den Kilometer" und wäre am Hotel richtig was los und würde sich das rumsprechen, dann wären die 100 Taxis jeden Tag nach 20 min alle unterwegs weil Taxifahren plötzlich erschwinglich ist und dein Geldbeutel wäre prall gefüllt weil Du endlich fahren kannst statt nur gelangweilt rum zu sitzen.
 10    Gast930890          01.11.07 um 08:01:58#1275


Gast930890
Ich bin seit über 20 Jahren Taxiunternehmer in Hamburg .
Jede zweite Taxe von den 3400 ist leider über .
Die Hansestadt vergibt aber ohne jegliche Anforderung auf Druck der Handelskammer Konzessionen ohne Ende !
Motto: das Angebot unserer Dienstleistung hat immer und überall präsent zu sein.
Da Hamburg eine Einwanderungsmetropole ist werden so frische ortsunkundige Einwanderer trotz Nachfragerückgang in Massen auf die Taxen gelassen .Ein Gesundschrumpfen ist nicht möglich !!
Der Einheimische Fahrer muss aufgeben , da er seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann(Thema alte Autos ,abgewetzte Kleidung). Die "Neuen" haben erstmal keine Peilung was Einnahme/Kosten angeht und sind von zu Hause aus genügsam , da sie die Einnahmen mit denen in ihrer Heimat vergleichen .
Die nun über 80 % ausländischen Fahrer im Gewerbe vergraulen zudem viele,insbesondere ältere Fahrgäste,durch nicht vorhandene Ortskenntnis/Umwege und Frechheiten gegen Frauen .
Dies schadet neben dem allgemeinen Rückwärtstrend zusätzlich dem Geschäft .
Aber das ist wohl der Trend : Geiz ist geil , Dumpinglöhner müssen her !!
 11    Blubber     06.01.08 um 13:43:49#1303


Blubber
Ja, und ich finde es auch gut so, daß ich nicht lange auf ein Taxi warten muss, wenn ich eines brauche.

Wenn doch die Taxenbranche endlich mal den Mut finden würde, den Fahrpreis kräftig nach unten zu senken, anstatt ihn in immer abschreckendere Höhen zu schrauben... aus dem Angebots-Nachfrage-Optimum hat er sich nämlich schon längst nach oben entfernt.

Mit dem Resultat, daß die Taxifahrer stundenlange Leerzeiten haben, in denen kein Umsatz generiert wird, und wenn dann doch ein Kunde kommt, muss er kräftig dafür bluten.

Vorschlag: Taxenpreis befristet halbieren, und kräftig dafür trommeln ("Tue Gutes und rede darüber" )!

Wenn dann die Kundschaft heranströmt -> neuen Preis beibehalten!
 12    Jörn Napp     03.02.08 um 15:51:21#1315


Jörn Napp
Lieber Blubber!

Man sieht, daß du wahrscheinlich in einem gut subventionierten Job arbeitest, wo du dir über dein Überleben und das deiner Familie keine Sorgen zu machen brauchst! Ich jedenfalls fahre seit vielen Jahre auf den Straßen dieser Stadt eines dieser hell-elfenfarbenen Wägelchen. Es macht mir immer noch Spaß aber es ist verdammt hart geworden! DAS kannst du mir glauben!

Solche Rechnungen gehen schlicht nicht auf!
Selbst wenn wir 20% runtergehen würden, könnte die Menschen, die sich Taxifahren heute schon nicht leisten können, es immer noch nicht tun. Wenn wir aber 20% raufgehen würden, wäre das für unsere heutigen Kunden sicherlich auch kein sehr großes Problem!
Natürlich ist Taxifahren teuer! Aber dafür wird man auch in einem meist dicken Auto mit einem Chaufeur von Punkt A nach Punkt B gefahren!
Vergleiche das mal mit dem Preis eines Glases Leckbier in einer beliebigen Eckkneipe!
Im Übrigen kann man sich auch tot-rabattieren! Die Kosten laufen nämlich weiter!

Wer mehr über unser Geschäft erfahren möchte, klicke mal auf meine persönliche Website www.crazytaxi.de , und wer über die ernsten Dinge unseres Jobs, vor allem hier in Hamburg, aber auch anderswo, etwas lesen und erfahren möchte sollte bei www.taxi-forum.de reinklicken!

 13    Naschkater     10.02.08 um 15:47:11#1324


Naschkater
Ich fahre ganz bewusst TAXI, ich habe eine Nummer in meiner Firma, wenn ich die anrufe schicken die mir ein Taxi.... soweit so gut...

ok U-Bahn ist billiger...
aber etwas Luxus braucht der Mensch (jedenfalls ich) SELBST Autofahrer!!!!

.... vorgestern war es wieder soweit; Taxi angerufen 7min später war es da. Eingestiegen Fahrziel gesagt "Ferdinantstr. 28" losgefahren.Die Tour begann
Schröderstiftstr. Richtung Dammtor alles voll... sie stellte sich hinten an? ich bemerkte die Abbigerspur (Messe) sei frei bis zur Ampel ... zisch rechts vorbei... an der Ampel (rot) festgestellt der Weg über Dammtor war frei .... nenene kein drängeln nach links...
DAS ABENTEUER begann.. Karolienstr. / Gerichte / dann Kaiser Wilhelmstr / Hafen / Rathausmarkt / Links Plan Einbahnstr / gut nächste Ballidamm / rechts ab auf die Ferdinantstr. um wieder festzustellen das das Fahrziel in einer Einbahnstr. liegt.. leider waren wir am falschem Ende.. / die Sonne schien ich bat auszusteigen sind ja nur noch 300m zu laufen, war aber dennoch neugierig auf die Begründung... ZITAT:"Sie haben selber Schuld". Zitat ende ?????? Nachfrage Wieso Antwort:"Wir sind auf ihren Wunsch von der Strecke abgewichen!" ?????????????????????????????? Preis 12,80 € normal zwischen 7,80 + 9,40 €
 14    Jörn Napp     10.02.08 um 18:45:01#1325


Jörn Napp
Hallo Naschkater!

Das hört sich abenteuerlich an. Warum wechselst du nicht den Anbieter?
Tatsächlich sollte die von dir angegebene Strecke nicht mehr als 8 Euronen kosten!
Ich an deiner Stelle hätte diese Tour nur bis zu dem tatsächlichen Betrag gezahlt.
Anders verhält es sich natürlich, wenn am Dammtor die Staukatastrophe herrscht und der Kutscher einen Umweg fahren muß, den er dann allerdings vorher mit seinem Kunden absprechen sollte!

Aber eines darf ich dir getrost ins Stammbuch schreiben: So wie es selbstredend grottige Kutscher/Innen gibt, so gibt es auch Kunden, die man getrost in die Tonne treten kann und sollte!
 15    Naschkater     16.02.08 um 19:00:05#1329


Naschkater
Wohl Wahr
211 211 haben ein Qualitätsmangagement, da besteht Hoffnung
 16    Jörn Napp     29.04.08 um 08:40:31#1351


Jörn Napp
Lieber Naschkater!

Du solltest hier nicht ganz so plump Werbung für eine bestimmte Zentrale machen, der du wohl angehörst. Auch von dieser Feldpostnummer gibt es genügend zweifelhafte Sachen zu berichten. Auch in Sachen wenig guter Service!
Die meisten Kutscher in Hamburg, ob sie nun für eine Zentrale fahren oder als Graupe (ohne Funk) geben sich Mühe, ihren Job ordentlich zu machen!
Wer wissen möchte, was im Hamburger Taxengewerbe abgeht, klickt hierher: www.taxi-forum.de
 17    perplex          12.09.08 um 16:03:38#1382


perplex
Es sind soviele Möglichkeiten günstig mit einem Taxi zu fahren.
Ein selbständiger Taxiunternehmer, der nicht so richtig unsere deutsche Sprache spricht, den guten Mann rufe ich an.
Der fährt mich für 95,--€ nach Cuxhafen. Wir sind 3Personen mit Gepäck, und das klappt immer prima. Egal wohin, mit Gepäck, und hilft mit tragen. Das ist ja sonst nicht üblich.
Diese Summe bezahle ich normal von Norderstedt Oststr. nach Allermöhe Rungedamm. Die wenigsten Taxifahrer sind höflich und koreckt. Meistens sausen sie durch Hamburg , drängeld und hupend und Fingerzeigend. Bleib mir bloß weg mit Taqxi. Außer Martin mit Bart vom Fughafen. Ganz korrekt.
 18    taxifahrer          26.06.11 um 13:41:15#1498


taxifahrer
teetrinker schrieb am 30.09.06 um 09:42:37:
Taxifahren ist, so glaube ich in keiner großen Stadt ein Vergnügen. Hier in Hamburg eh nicht. Oft alte und ungepflegte Autos, Taxifahrer, die schon beim Reinkommen in irgendwelche Lokale sofort als Taxifahrer erkennbar sind, damit meine ich ungepflegt, verschlissene Klamotten und der Gesichtsausdruck: Lass mich einfach zu Frieden. Wenn dann nur eine kurze Tour herauskommt, nimmt die Unfreundlichkeit noch mal zu. Nervend auch das beliebte Spielchen einfach ein paar Umwege zu fahren, ohne das es bemerkt wird, oder frech zu sagen, das ihm die Tour zu kurz ist und die Weiterfahrt versagen. Klassisch die Frage: Wie fahren wir denn - kommt darauf ein Weis ich nicht, ist es ein Zeichen für den Fahrer, durch kleine Schlenker noch den Fahrpreis in die Höhe zu treiben. Besser man geht zu Fuß, zumindest wenn die Fahrt nicht weiter als 3 km wäre oder man macht sich die Mühe, die Rückfahr mit den Öffentlichen zu planen, was ja zumindest am Wochenende möglich ist.

 19    taxifahrer          26.06.11 um 13:41:52#1499


taxifahrer
trink weiter tee
teetrinker schrieb am 30.09.06 um 09:42:37:
Taxifahren ist, so glaube ich in keiner großen Stadt ein Vergnügen. Hier in Hamburg eh nicht. Oft alte und ungepflegte Autos, Taxifahrer, die schon beim Reinkommen in irgendwelche Lokale sofort als Taxifahrer erkennbar sind, damit meine ich ungepflegt, verschlissene Klamotten und der Gesichtsausdruck: Lass mich einfach zu Frieden. Wenn dann nur eine kurze Tour herauskommt, nimmt die Unfreundlichkeit noch mal zu. Nervend auch das beliebte Spielchen einfach ein paar Umwege zu fahren, ohne das es bemerkt wird, oder frech zu sagen, das ihm die Tour zu kurz ist und die Weiterfahrt versagen. Klassisch die Frage: Wie fahren wir denn - kommt darauf ein Weis ich nicht, ist es ein Zeichen für den Fahrer, durch kleine Schlenker noch den Fahrpreis in die Höhe zu treiben. Besser man geht zu Fuß, zumindest wenn die Fahrt nicht weiter als 3 km wäre oder man macht sich die Mühe, die Rückfahr mit den Öffentlichen zu planen, was ja zumindest am Wochenende möglich ist.

 20    taxifahrer          26.06.11 um 13:43:42#1500


taxifahrer
fast jedes neuere taxi hat ein navi
Aggi schrieb am 04.10.06 um 20:51:42:
Also ob das Auto alt und ungepflegt ist oder der Taxifahrer aussieht wie ein Taxifahrer, ist mir herzlich egal. Ich will ja nicht bei ihm in seinem Auto wohnen.

Aber was mich ärgert ist, wenn er die Stadt nicht kennt!
Leider gibt es ja für die Fahrer auch kein Navi - aus irgendwelchen Wettbewerbsgründen, hat mir mal einer erklärt, die genauen Zusammenhänge hab ich vergessen...

Dabei würde das auch das andere Ärgernis verhindern: die (für den Fahrgast) unfreiwilligen Umwege und Spazierfahrten.
Oder könnte das vielleicht irgendwie miteinander zusammenhängen?
Nein. Das wäre eine Unterstellung.

  
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